Winterkleidung ohne den "Kleiderschrank"-Effekt

Der Winter stellt den Stil fast immer auf die Probe. Wärme erfordert mehrere Schichten, die wiederum auftragen und schnell die Figur formlos wirken lassen. So schützt die Kleidung zwar, vernachlässigt aber oft die Optik. Das Problem liegt selten an den Kleidungsstücken selbst, sondern vielmehr an ihrer Kombination in Bezug auf Schnitt, Länge und Dichte. Ein gelungener Lagenlook kann ordentlich und sogar elegant aussehen, wenn man die Grundprinzipien des Layerings versteht und nicht versucht, alles übereinander zu tragen.

Basisschicht

Im Winter verbringen wir mehr Zeit zu Hause: Abends am Laptop, vor dem Fernseher, beim Lesen oder im Online Casino Ausland. Deshalb achten wir weniger auf Stil und Material unserer Winterkleidung, was eigentlich falsch ist. Schließlich fällt man im Straßenbild vor allem durch die vielen anderen Menschen auf und zuallererst – Ihre Basisschicht.

Die erste Schicht ist selten vollständig sichtbar, entscheidet aber darüber, ob ein Outfit stimmig oder leger wirkt. Wählen Sie dünne, aber dichte Materialien: Merinowolle, Viskose mit Elastan oder feine Strickwaren ohne lockere Struktur.

Es ist wichtig, dass die Basisschicht gut sitzt, insbesondere an Schultern und Taille. Sitzt sie zu locker, wirken auch die darunterliegenden Schichten unstrukturiert. Vermeiden Sie dicke Pullover direkt auf der Haut. Tragen Sie stattdessen lieber ein dünnes Langarmshirt oder einen Rollkragenpullover und wärmen Sie sich mit weiteren Schichten zusätzlich.

Mittlere Schicht

Hier tritt am häufigsten der sogenannte „Kleiderschrank-Effekt“ auf. Cardigans, Hoodies und grob gestrickte Pullover können die Figur optisch verbreitern, wenn ihre Form nicht sorgfältig gewählt wird. Eine gute Faustregel ist: ein voluminöses Kleidungsstück pro Outfit. Ist die mittlere Schicht dick, sollte der Rest minimalistisch sein. Folgende Kleidungsstücke eignen sich gut:

  • Dünne Pullover mit betonten Schultern;
  • Schwere Strickwesten;
  • Kurze Cardigans ohne große Knöpfe.

Oberbekleidung

Ein Mantel, eine Daunenjacke oder eine Jacke sollte das gesamte Outfit abrunden. Achten Sie weniger auf die Länge als vielmehr auf die Verarbeitung: Schultern, Kragen und Verschluss. Strukturierte Mäntel mit ausgeprägtem Revers lassen die darunterliegenden Lagen optisch zusammenlaufen. Wählen Sie am besten Daunenjacken mit Ziernähten, die vertikale oder diagonale Linien erzeugen – sie strecken die Silhouette. Vermeiden Sie zu weiche, formlose Schnitte ohne klare Linien – sie wirken unharmonisch.

Stoffe und Dichte

Viele glauben fälschlicherweise, dass es beim Winter-Look vor allem auf maximale Dichte ankommt. Tatsächlich wirken Looks mit kontrastierenden Dichten oft vorteilhafter. Ein dünner Wollrollkragenpullover unter einer steifen Jacke sieht ordentlicher aus als zwei gleich weiche Pullover. Achten Sie darauf, wie der Stoff seine Kanten behält: Dehnt er sich, wirft er Wellen oder fällt er fließend? Weiche Stoffe eignen sich am besten für die inneren Schichten, während die äußeren Schichten einen klaren, geometrischen Look haben sollten.

Praktischer Leitfaden

Wir haben für Sie eine universelle Richtlinie zusammengestellt, die sich auf nahezu jede Wintergarderobe anwenden lässt:

  • eine Lage – so schlicht und dezent wie möglich, ohne Verzierungen;
  • eine Lage – strukturiert und formgebend;
  • eine Lage – schützend (Oberbekleidung), ohne unnötige Details;
  • maximal zwei Akzente im Look (Textur, Farbe oder Accessoire);
  • minimale optische Unruhe im Schulter- und Halsbereich.

Dieses Schema schränkt Ihren Stil nicht ein, sondern bietet einen Rahmen, der selbst Basics stimmig und durchdacht wirken lässt.

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